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Öffnungs- und Trainingszeiten: des Vereinsheims:

Do: 19:00 - 22:00 Uhr
So: 09:00 Uhr -12:00 Uhr

Bogentraining:

Fr. ab 18:30 Uhr

Seniorentraining:

Immer Do: 14:00-17:00 Uhr

 


Königsadlerschiessen 2008:

 

Ein überglücklicher neuer König...

Der Jüngste wurde Kronprinz.

Riesengroße Freude beim neuen König. Waldemar Hörmann, dem „Platzpfleger“ vom Schützenverein, gelang mit dem 554ten der entscheidende Schuss. Sein Kleinkalibergeschoss trennte den restlichen Teil des Holzadlers vom Rumpf. Damit war wieder einmal ein neuer Schützenkönig gekürt. Tags zuvor hatte seine Frau noch die Grashalme auf Rasenmäherhöhe niedergemacht. Und Waldemar die überstehenden Äste am Rande des Weges zur Holzabladestelle gekappt. Jetzt konnte er glücklich die Wünsche seiner Adjutanten und anderen Vereinskameraden entgegen nehmen.

Die Krone holte OSM Armin Kittel schon nach 28 Schuss vom Kopf. Das Zepter hielt nur kurz – weitere 11 Schuss lang - stand. Überraschend schnell plumpste schon eine Kugel später der Apfel ins Gras. Jürgen H. Schmid gelang der Glückstreffer. Etwas mehr hielt der rechte Flügel seine Schwinge empor. Aber Martin Spranger holte ihn nach 32 weiteren Schüssen herunter. Die ersten vier Trophäen waren schon mit 72 Schüssen erledigt.

Doch jetzt begann der Widerstand. 275 Schuss wurden abgefeuert ohne große Wirkung zu zeigen. Erst als die amtierende Majestät, Konrad Schmid, den 348ten Schuss aus dem Kleinkalibergewehr abgefeuert hatte, neigte sich auch der linke Flügel und flatterte zerrupft von der Stange.

Von nun an ging es um die große Ehre. Schuss auf Schuss folgte. Der Restadler wollte aber nicht so einfach aufgeben. Erst mit dem 206ten Schuss nach dem Flügeltreffer, dem 554ten also, gab es für den wie immer wunderschön bemalten fast mannshohen Holzadler kein Halten mehr. Waldemar Hörmann genoss sichtbar sein glückliches Können.

Die Ehrenscheibe, wie immer liebevoll und gekonnt von Renate Schmid bemalt, wurde von Jürgen Ott am zentrumnähesten getroffen. Sein Name steht in Kürze auf der im Schützenhaus aufgehängten Scheibe.

Ein große Überraschung gab es beim Kronprinzenschiessen. Die Jugend schießt traditionell mit dem Luftgewehr auf eine kleinere Kopie des Holzadlers. Der Kronenabschuss gelang dem kleinsten und jüngsten Teilnehmer, Lennart Biesinger mit dem 44ten Schuss. Nur vier Treffer später fiel das Zepter, getroffen durch Mathias Sailer. Auch der Apfel hielt nur weitere sieben Treffer aus. Verena Kittel holte sich diese Trophäe. Die Flügel aber gaben nicht so leicht bei. Erst mit dem 145ten Schuss, also 90 Diabolos später, fiel der rechte Flügel, getroffen durch Simon Kahlert. Auch der linke Flügel wollte nicht fallen. Erst nach weiteren 132 Schuss gelang Maria Dimerli der erlösende Treffer.

Ab jetzt ging es auch hier um den Ehrentitel. Kronprinz will schließlich jeder gerne werden. Nach über drei Stunden war es dann endlich geschafft. Der 351te Schuss, abgegeben wiederum von Lennart Biesinger, wurde gebührend bejubelt. Der jüngste Teilnehmer hatte sich die größte Ehre beim diesjährigen Adlerschiessen erobert. wajo

 


Bild 1: Die glücklichen Gewinner mit ihren Ehrengaben

Hintere Reihe v.l.n.r.:

Jürgen H. Schmid (Apfel), Jürgen Ott (Zepter und Ehrenscheibe), Konrad Schmid (linker Flügel), Martin Spranger (rechter Flügel), Schützenkönig Waldemar Hörmann, Simon Kahlert (rechter Flügel Jugend), Armin Kittel (Krone).

Vordere Reihe Jugend: Mathias Sailer (Zepter), Kronprinz Lennart Biesinger (und Krone), Verena Kittel (Apfel) und Maria Dimerli (linker Flügel).



Bild 2: Die beiden, links der neue – Waldemar Hörmann – und rechts der alte – Konrad Schmid – Schützenkönig strahlen um die Wette.

Autor:
Walter K. Johnen (wajo)