Sportschützenverein Wendelsheim
Der Sportschützenverein Wendelsheim besteht seit 1972 und bietet schiesssportbegeisterten einen Ort zur Ausübung vieler Schiessport-Disziplinen, zum Austausch und gemütlichen Miteinander.
Die Schiessanlagen stehen auch Gastschützen zur Verfügung, was gerne von Jägern und Forststudenten genutzt wird.
Ordonnanzgewehr
Der Begriff Ordonnanzwaffe ist nicht mit dem in der deutschen Sprache verwendeten Begriff Dienstwaffe oder dem im englischen Sprachgebrauch verwendeten Begriff Service Weapon gleichzusetzen, da die Begriffe im deutschen und englischen Sprachraum auch beispielsweise die Waffen der Polizei-, Ordnungs- und Justizbediensteten etc. einschließen. Auch bei privaten Sicherheitsunternehmen mit nicht hoheitlichen Aufgaben wird der Begriff Dienstwaffe verwendet.
Deutsche Schützenverbände differenzieren entsprechend ihren Sportordnungen deshalb meist in Dienstrevolver und Dienstpistolen sowie Ordonnanzgewehre, da Faustfeuerwaffen oft sowohl bei Militär und Polizei eingeführt werden, Gewehre aber vornehmlich beim Militär. Der Verband Deutscher Schützenbund (DSB) definiert innerhalb seiner Sportordnung die zum sportlichen Ordonnanzschießen zugelassenen Waffen.
Quelle: Wikipedia
Disziplin Ordonnanzgewehr 100m
- Waffe: zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen, Einzellader, Unterhebelrepetierer und Selbstlader sind nicht zugelassen
- Munition: handelsübliche, auch wieder geladene Zentralfeuerpatronen
- Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm
- Entfernung: 100 m
- Anschlag: liegend freihändig - stehend freihändig, im Liegendanschlag darf ein Gewehrriemen (Tragriemen), der mit beiden Enden an der Waffe befestigt sein muss, verwendet werden
- Programme: 40 Schuss bestehend aus zwei Serien liegend à 10 Schuss und aus zwei Serien stehend à 10 Schuss (Regel 1.58 SpO)

Quelle: Deutscher Schützenbund, Sportordnung (Auszug)
Vorderladerschießen
Der Vorderlader ist die ursprüngliche Form der Feuerwaffe. Ein typischerweise gezogener oder glatter Lauf wird mit Treibladung und Projektil durch die Mündung geladen. Das hintere Ende des Laufes ist fest verschlossen und verfügt nur über ein kleines Zündloch, durch das ein mittels Lunte (Luntenschloss), Feuerstein (Steinschloss), Radschloss oder Zündhütchen (Perkussionswaffe) erzeugter Funke oder Feuerstrahl die Treibladung zündet. Vorderladerfeuerwaffen werden klassisch mit Schwarzpulver und einem Bleigeschoss geladen. Dazu kommt oft noch ein Schusspflaster zur Abdichtung.
An Genauigkeit sind Schwarzpulverwaffen den Patronenwaffen mit Nitrotreibmitteln durchaus ebenbürtig, wenn sie auch bedingt durch die geringere Leistung des Schwarzpulvers üblicherweise auf kürzere Distanzen geschossen werden. Allerdings werden auch heute noch in England Vorderlader-Disziplinen mit Entfernungen von 900 Yards geschossen, das sind 822,96 Meter.
Eine besondere Schwierigkeit beim Schießen der Vorderlader mit Steinschlosszündung ist die Unsicherheit einer ausreichenden Funkenbildung, die durchaus zu Zündverzögerungen bis zu Zündversagen führen kann. Dies hat dann natürlich erhebliche Auswirkung auf die Präzision des Schusses.
Gerade diese Eigenheiten machen den Reiz des Vorderladers als Sportwaffe aus. In Deutschland wird diese Form des Schießsportes und Variante der Brauchtumspflege (z. B. auch Böllerschießen) beispielsweise von der Schwarzpulverinitiative vertreten. Vor allem in den großen Verbänden wie DSB und BDS gibt es Disziplinen für Vorderladerwaffen. Der DSB (Deutscher Schützenbund) ist dem MLAIC (Muzzle Loaders Associations International Committee) angeschlossen und entsendet seine Vorderlader-Nationalmannschaft zu den bereits seit vielen Jahren stattfindenden Europa- und Weltmeisterschaften.
Quelle:Wikipedia
Bogenschießen
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Das Bogenschießen ist ein Schießsport mit Pfeil und Bogen. Heute ist das Schießen auf standardisierte Zielscheiben mit Recurvebögen, an denen Zielvorrichtungen und Stabilisatoren angebaut sind, die am weitesten verbreitete Bogensportart. Der verwendete Bogen, der häufig als „olympischer Bogen“ bezeichnet wird, ist ein technologisch hoch entwickeltes Sportgerät, mit welchem genaue Treffer auf große Distanzen erzielt werden können. Das Bogenschießen zählt zu den Präzisionssportarten.
Bogenschießen gehört seit 1972 zu den Olympischen Sportarten. Zuvor war es bereits in den Jahren 1900, 1904, 1908 und 1920 im Programm der Olympischen Spiele vertreten. 1904 war es die einzige Sportart bei diesen Spielen, bei der auch Frauen teilnahmeberechtigt waren.
Neben dem sportlichen Bogenschießen wird im meditativen und therapeutischen Bogenschießen der Bogen als Mittel zur Persönlichkeitsentwicklung genutzt.
Quelle: Wikipedia